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Herzliche Einladung zum

57. Sippentag am 25.September 2005

in der Festhalle in Ummendorf-Fischbach

600 Jahre Angele

 

Liebe Basen und Vettern,

vor wenigen Jahren durften wir den im Jahre 1949 begründeten Sippentag zum 50. Male feiern. Dieses Jahr gedenken wir des Kriegsendes vor 60 Jahren. Viele Sippenangehörige mussten an den Fronten in ganz Europa oder in den brennenden Städten und Dörfern unsägliches erdulden oder gar mit dem Leben bezahlen. Für viele begann das Leiden erst nach Kriegsende durch Zwangsumsiedlung, Verschleppung und Zwangsarbeit.

Warum rufe ich dies in Erinnerung?  Nun, unsere Sippe hat eine wechselvolle Geschichte. Vor 600 Jahren wird der Name „Angelin“ erstmals im Archiv der Stadt Biberach urkundlich erwähnt. Nördlich von Biberach. Ein Michael Angelin verkauft eine bei Röhrwangen befindliche Wiese. Wir wissen, dass zu dieser Zeit in Risshöfen, Galmuthöfen und Barabein Höfe von „Angelin“ bewirtschaftet wurden. Andere wiederum gingen als Handwerker in die umliegenden Städte, insbesonders in die nahe gelegene freie Reichsstadt Biberach. In diesen 600 Jahren mussten unsere Vorfahren Kriege, Plünderungen, Leibeigenschaft und Rechtlosigkeit über sich ergehen lassen. Ich erinnere nur an den 30-jährigen Krieg, an die Erbfolge- und die napoleoni- schen Kriege und Weltkrieg I und II. Unsere Vorfahren haben trotz aller Widrigkeiten nicht aufgegeben. Eine kleine Festschrift soll dies auch dokumentieren.

Im Auftrag des Sippenrates darf ich Euch zum 57. Sippentag und zur Mitfeier des Jubiläums herzlich einladen.   Ich wünsche Euch eine gute Anfahrt und freue mich auf das Wiedersehen.

Euer Sippenvater Artur

 

 

 

Sippenrat

Um die Kontinuität der Arbeit des Sippenrates zu gewährleisten, wurden vom Sippenrat einstimmig in dieses Gremium berufen:

Christiane wird gemeinsam mit Vetter Franz die Anschriften-Datei pflegen und er­gänz­en, zumal sie schon bisher ihren Vater tat­kräftig unter­stützt hat.

Johannes wird seine Erfahrungen als Inhaber eines Verlags und Gewerbe­betriebs einbringen und den Sippenvater unterstützen.

Charles vertritt die schweizerischen Sippenangehörigen im Sippenrat und organisiert die Sippentreffen in der Schweiz gemeinsam mit Roland, Peter, Kurt und Ruedi.

 

Besuch in Ungarn

<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />Auf Einladung unserer ungarischen Sippenangehörigen in Tschasartet  brach am Freitag vor Pfingsten eine stattliche Gruppe schwäbischer „Angele“ nach Ungarn auf. Um 20.00 Uhr begann im Hof des Bräuhauses in Ummendorf die Nachtfahrt mit einem komfortablen Bus der Firma Ertl aus Ochsenhausen.  Im Morgengrauen waren wir im Wiener Wald angekommen und Wien lag uns  zu Füßen, glänzend und glitzernd; ein unvergesslicher Anblick. Als wir dann im Wiener Talkessel ankommen, irritierte uns und vor allem den Fahrer die Wiener Verkehrsführung. Nach mehreren Anläufen gelang es dann, die richtige Strasse Richtung Osten zu finden. Am frühen Morgen gab es einen größeren Halt an der Grenze zu Ungarn. Die Fahrt fortsetzend überquerten wir die Donau bei Dunaföldvár und kamen pünktlich um 11.00 Uhr an unserem Zielort freudig begrüßt an.

Am Abend der Ankunft trafen sich Gastgeber und Gäste in der Kellergasse zu einem fröhlichen Beisammensein bei original-ungarischem Gulasch und reich-lich Rot- bzw. Weißwein. Bei der Kellergasse handelt es sich um eine Besonderheit der Batschka.  Die Weinkeller werden in vorhandene Abhänge gegraben. Über dem Eingangsbereich ist ein Gebäude errichtet. Der Besitzer des Kellergebäudes bewahrt dort seine für den Weinbau benötigten Utensilien und zum Teil auch hauswirtschaftliche Einrichtungen und Gegenstände auf. Die Wand an Wand errichteten Gebäude ergeben ein interessantes Straßenbild und vor den Gebäuden hatten die Gastgeber eine lange Tafel aufgebaut.

An Pfingsten war ein langer und interessanter  Tag angesagt. Wir fuhren auf  einen Reiterhof in die Puszta bei Kecskemét. Dort wurden wir stilgerecht empfangen und zu einer Kutschfahrt eingeladen. Gut durchgerüttelt konnten wir anschließend die Reitvorführungen bewundern. Stehend auf zwei Pferden rasten sie z.B. im Galopp an der Tribüne vorbei. Am frühen Nachmittag ging es dann in die Stadt zu einem Museumsbesuch und einem ausgedehnten Stadtbummel. Am letzten Tag vor der Heimreise waren wir zu einer Weinprobe bei einem Sippenvetter in Baja in dessen Weinkeller eingeladen. Dem voraus ging für einen Teil der Gruppe eine Besichtigung der Stadt Kalocsa unter sachkundiger Führung des stv. Bürgermeisters und der Base Gabriella. Müde aber guten Mutes traten wir am Mittwochmorgen die Rückreise an.        A.A.

 

Angele-Tag in der Schweiz

Anfang Mai 2005 ging den Mitgliedern des Sippenrats die „Angele Post“ Ausgabe Schweiz verbunden mit der Ankündigung eines Sippentags in Regensdorf bei Zürich am 12. Juni 2005 zu. Die „Angele Post“ wurde mehrfarbig, modern und interessant gestaltet. Wir gratulieren den  Verfassern und Gestaltern dieser Sippenpost.

Sieben Sippenräte/innen und der Sippenvater kamen der Einladung  zum 3. Sippentag in Folge in der Schweiz gerne nach. Der Beginn  des Sippentags war auf 11.00 Uhr angesetzt. Als wir eintrafen, wurden wir mit heißen Rhythmen der Karibik durch eine Steelband empfangen. Später stellte sich im Gespräch heraus, dass von den 12 Mitgliedern der Band  fünf zur Sippe Angele gehören.

Vetter Carlo vom schweizerischen Leitungsteam eröffnete den Sippentag  und begrüßte ca. 45 Basen und Vettern. Er schilderte die Aktivitäten seit der letzten Zusammenkunft und bedankte sich bei Vetter Roland für die Gestaltung der „Angele Post“. Vetter Ruedi gab einen erfreulichen Kassenbericht und  Vetter Kurt schilderte Grundsätze zur Feststellung der Sippenzugehörigkeit  und der Genealogie.

Der Sippenvater bedankte sich in einem Grußwort beim Leitungsteam für die geleistete Arbeit und wies zugleich darauf hin, dass die Vorfahren der „Angele“ der Schweiz aus Oberschwaben stammen und daß diese Wanderbewegung immer noch anhält.

Der Sippenvater lud die Basen und Vettern aus der Schweiz zum Sippentag am 25.9.2005 in Ummendorf-Fischbach ein. Außerdem luden wir die Steelband zum Sippentag ein und erhielten eine Zusage.

 

Organisatorisches

Es wurden im Inland 1095 Exemplare und ins Ausland 296 Exemplare des Mitteilungsblattes und der Festschrift versandt.

Die Arbeit für die Sippe erfolgt unentgeltlich und ehrenamtlich.

Zur Deckung der Sachkosten sind wir auf Spenden angewiesen. Durch die Erstellung und den Versand der Festschrift zum 600-jährigen Jubiläum an alle Adressen sind der Sippenkasse außerordentliche Belastungen entstanden.

Um Dir das Spenden zu erleichtern, fügen wir einen vorgedruckten Überweisungsbeleg bei.

Wir bedanken uns schon jetzt für Deine Spende. Name und Anschrift bitten wir anzugeben.

Adressänderungen oder Veränderungen bei den persönlichen Daten bitte dem Sippenvater mitteilen oder über die Internetseite www.angele-sippe.org übermitteln.

 

Programm für den 57. Sippentag

Samstag, den 24. September 2005

ab 19:30 Uhr § gemütliches Beisammensein mit bereits angereisten Sippenangehörigen im Bräuhaus Ummendorf

 

Sonntag, den 25. September 2005

08:15 Uhr kath. Gottesdienst in der Pfarrkirche Fischbach

10:00 Uhr Eröffnung und Moderation des 57. Sippentages durch Vetter Gernot Angele, Kleinwallstadt

Grußworte, Bericht des Sippenvaters, Kassenbericht

Präsentation: Die Angele-Sippe im Internet, der Webshop

12:00 Uhr Mittagessen

13:30 Uhr Vortrag von Kreisarchivdirektor a.D. Dr. Kurt Diemer„Bäuerliches Leben im 16./18. Jahrhundert“

unterhaltsame Beiträge von Sippenangehörigen

es spielt die 12-köpfige (davon 5 Angele) Steelband Frangipani aus Zürich

es singt das Trio Brukatis (Bruni aus Ochsenhausen undzwei Freundinnen)

 

Kuchenspenden werden gerne entgegengenommen. Spenden bitte an Base Anja in Ummendorf unter Tel. Nr. 07351-3 12 07 melden.

 

Wegen Hotelzimmern sich bitte an das Bräuhaus Ummendorf wenden:

Tel. 07351-44 43-0.  http://www.braeuhaus.de

 

Es werden wieder diverse Angele-Souvenirs zum Verkauf angeboten. Neue Produktvorschläge sind willkommen und sind zukünftig auch im Internetshop erhältlich (www.angele-sippe.org).

 

Die Sippe will laufend ihr Archiv ergänzen und jetzt auch digitalisieren. Deshalb werden die Teilnehmer gebeten, allgemein interessante Dokumente oder Fotos mitzubringen. Sie werden gleich in der Festhalle eingescannt oder fotografiert und können wieder mit nach Hause mitgenommen werden.

 

 Zum Schluss möchte ich allen danken, die an diesem Mitteilungsblatt und an der Festschrift mitgewirkt haben, allen voran Vetter Franz und Vetter Johannes aus Reinstetten. Ohne deren Einsatz wäre die Herausgabe der Festschrift nicht möglich gewesen.

Sippenvater Artur

 

Sippenchronik

Die im Mitteilungsblatt abgedruckte Sippenchronik wird hier vorerst noch nicht veröffentlicht.

Wir klären noch ab, ob dies datenschutrechtlich möglich und sinnvoll ist.

 



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