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Angele-Sippenforschung

Unser erster Sippenvater Pfarrer Albert Angele ist nicht nur Initiator unseres Sippenverbandes, sondern auch unermüdlicher Ahnen- und Heimatforscher. Als erster Sippenvater legt er durch Auswerten der kirchlichen Familienregister den Grundstock unseres Sippenarchivs.

Bürgermeister a.D. Josef Angele aus Eschach ist ihm ein treuer Helfer. Er macht oft Reisen, um in Kirchenbüchern und Archiven nachzuforschen.

Dank der guten Archivlage beim Hospital Biberach kann Pfr. Angele in den Urkunden, Ratsprotokollen und Güterbeschreibungen schon 1949 beim ersten Sippentag überzeugend darlegen, daß wohl alle derzeit in aller Welt lebenden Angele-Generationen ihren Ursprung in den Weilern der Ortschaft Höfen nördlich von Biberach haben. Bestätigt wird dies in allen weiteren Sippenforschungen bis zur Gegenwart.

Unserem 3. Sippenvater Fritz Angele ist nach seiner Wahl 1968 die Fortführung und Erweiterung der Sippenkartei sein ureigenstes Anliegen, zu welcher Pfarrer Angele mit über 700 Familienstammblättern den Grundstein gelegt hatte. Sippenvater Fritz legt weitere 1‘200 Familienstammblätter an und ordnet diese 136 Linien bzw. Stämmen zu.

Der 5. Sippenvater Josef aus Ringschnait übernimmt nach seiner Wahl am 2. Oktober 1988 das Sippenarchiv, bestehend aus 8 Ordnern mit etwa 2‘000 Familienstammblättern, die nach engeren Verwandtschaften sortiert sind. In den schon vom ersten Sippenvater weitgehend erforschten Rißhöfer Ahnenstamm mit inzwischen 18 Generationen, nimmt Josef seine 1986 gefertigte Hofgeschichte mit Dokumentation des Astes Rißhöfe-Attenweiler-Ummendorf-Ringschnait auf und erfährt so, wie breit die Streuung einer einzigen Ahnenreihe sein kann.

Bei Durchsicht der 2‘000 Familienstammblätter des Archivs erkennt Sippenvater Josef, daß nicht nur deren Fortführung bis zur Gegenwart notwendig ist, sondern daß sie auch entsprechend den Gepflogenheiten der genealogischen Literatur nach Ahnenstämmen mit Ästen und Zweigen durchgehend neu geordnet werden müssen. Aber wo anfangen? Natürlich bei den lebenden Generationen, insbesondere bei den Basen und Vettern, welche an der Erforschung ihrer Ahnenreihe Interesse haben und dies durch Besuch der Sippentage und Spendenüberweisungen bekunden.

Bei der Zusammenstellung der Ahnenreihen zeigt sich, daß in den Generationenfolgen noch erhebliche Lücken sind, die in den folgenden Jahren durch intensives Suchen in den mikroverfilmten Kirchenbüchern beim Kreisarchiv des Landratsamts Biberach geschlossen werden können oder an bereits erforschte Ahnenstämme anzubinden sind. Zug um Zug können dadurch etwa 90% aller Familienstammblätter ihren Ahnenstämmen zugeordnet werden, so daß bis Ende 1993 15 Ahnenstämme mit jeweils 9 - 18 Generationen lückenlos erstellt werden.

Nachkommen von verheirateten Sippenangehörigen mit neuen Geschlechtsnamen werden nur noch in einer folgenden Generation erfaßt.   Auf Grund der jahrzehntelangen Sippenforschung mit den weitgehend erforschten Ahnenstämmen der über 3‘500 lebenden Sippenverwandten mit 1‘400 Adressen wäre unsere Sippe sehr wohl in der Lage, ein fundiertes Angele-Sippen-Buch zusammen zu stellen. Wegen den sehr hohen Buchdruckkosten, die schließlich kurzfristig von einem begrenzten Interessentenkreis aufgebracht werden müßten, erfolgt die Dokumentation der Ahnenstämme im DIN-A-4-Format mit separater Herstellung für jeden Ahnenstamm.

Dokumentarisch bearbeitet werden 15 Ahnenstämme, deren 9 oder mehr Generationen lückenlos bis zur Gegenwart erforscht sind. Es sind dies:

01. Rißhöfen, 7 Äste, seit 1475,  18 Generationen

02. Röhrwangen-Attenweiler-Berger-hausen, 9 Äste, seit 1480,  16 Generationen

03. Galmutshöfen, 6 Äste, seit 1580, 14 Generationen

04. Biberach-Isny-Memmingen, 4 Äste, um 1520, 14 Generationen

05. St. Beda, Ummendorf, 5 Äste, seit 1630, 12 Generationen

06. St. Rembertus, Ummendorf, 13 Äste, seit 1610, 13 Generationen

07. Edenbachen, 4 Äste, seit 1585,  13 Generationen

08. Barabein, 2 Äste, um 1620,  11 Generationen

09. Hauerz, 7 Äste, seit 1670,  11 Generationen

10. Ehrensberg-Rot, 4 Äste, um 1675, 11 Generationen

11. Herrlishöfen, 1 Ast, seit 1475,  18 Generationen

12. Erlenmoos-Berlin, 6 Äste, seit 1530, 13 Generationen

13. Krimmel, 1 Ast, um 1690,  10 Generationen

14. Saderlach, seit 1728,  10 Generationen

15. Tschasartet, seit 1747,  11 Generationen

 

Nach den Feststellungen in der Literatur über Saderlach und Tschasartet gehen die dortigen Ahnenreihen vermutlich auf je 1 Angele-Urahn zurück, die von Baden um 1727 bzw. Oberschwaben um 1747 auswandern.     

Die Gliederung der Ahnenstämme nach Ortschaften ergibt sich aus dem Wohnort des ältesten, d. h. des frühesten nachweisbaren Urahns. Die Äste und Zweige der Ahnenstämme werden genealogisch erforscht, sofern sich in unserer Adressenkartei derzeit lebende Angele-Namensträger befinden.

Vor 1950 im männlichen Stamm ausgestorbene Zweige werden nur noch mit einer Generation im weib-lichen Stamm registriert. Die Ahnenforschung muß auch in Zukunft noch ergänzt und erweitert werden. Dazu ein Beispiel: Vetter Michael aus Luzern berichtet von einer Buchveröffentlichung in der Schweiz über den namhaften Kirchenmusiker Benedikt Angele, geb. 1846 in Berkheim bei Biberach und dessen Tochter Maria, beide bis dahin unbekannt im Sippenarchiv. Nach intensivem Suchen in den Kirchenbüchern vor Ort und beim Diözesanarchiv in Rottenburg gelingt die Anbindung dieser Berkheimer Lehrergeneration als weiterer Ast an den Ehrensberger Ahnenstamm.

Auch in Biberacher Archiven gibt es sicherlich noch manches über unsere Vorfahren vor und nach 1500 zu entdecken.  1759 heiratet eine Maria Catharina Angelin aus Biberach den Thomas Adam Wieland, ein Bruder des Dichters Christoph Martin Wieland.

Mit der Dokumentation der 15 Ahnenstämme ist unsere Sippenforschung keineswegs abgeschlossen, wie die obigen Beispiele zeigen.

8 weitere Ahnenstämme mit bis zu 9 Generationen sind zwar erforscht, aber noch nicht schriftlich dokumentiert. Vielleicht gelingt es einer späteren Forschergeneration durch weitere Auswertung der Ratsprotokolle und Heiratsabsprachen der geistlichen und weltlichen Feudalherrschaften den einen oder anderen Ahnenstamm noch weiter zurückzuverfolgen, wie das bereits bei der Rißhöfer Ahnenreihe gelungen ist.

Derzeit werden die umfassenden Datenbestände von Franz Wöhrle, Biberach, dem Schwiegersohn des dritten Sippenvaters Fritz verwaltet und aktualisiert. Er pflegt die zahlreichen Informationen ein, die sich beispielsweise bei Gesprächen an den Sippentagen, durch die Fragebogen oder Postrücksendungen ergeben. Er erstellt auch Dokumentationen oder Stammbäume zu den einzelnen Ästen.

Die Ahnenforschung unserer Sippe in den vergangen Jahrzehnten wurde weitgehend mit handschriftlichen Aufzeichnungen und teilweise mit eigenen Datenbanken erfasst. Jetzt geht es darum, diese immense Datenflut in eine leistungsfähige Genealogie-Software zu übernehmen und dadurch neue Möglichkeiten der Verwaltung und Auswertung zu erhalten.

 

Genealogie Softwareunterstützung

Die Verwaltung der vielen Informationen die bei der Ahnenforschung bisher angefallen sind und die in Zukunft noch anfallen werden ist ohne eine Computerunsterstützung nicht mehr zu leisten.

Es ist beachtlich, was die bisherigen Ahnenforscher der Angele-Sippe ohne diese modernen Hilfsmittel schon geleistet haben.

Auch die Angele-Sippe arbeitet mit Computerunterstützung bei der Ahnenforschung:

Datenbank und Computer