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 > Home > Info  > Leute  > Artur Angele - 6. Sippenvater 1935 - 2014  
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Die Darstellung zu Artur Angele ist noch in Arbeit und wird noch weiter ergänzt in den nächsten Tagen.

 

 

 

Artur Angele *25.09.1935 in Alberweiler (heute Gemeinde Schemmerhofen), † 07.04.2014 in Biberach-Rissegg) war der 6. Sippenvater der Angele-Sippe.

 

1965 heiraten Artur Angele und Gertrud Schmid aus Schweinhausen.

Sie haben eine Tochter und 3 Söhne und 8 Enkelkinder.

Am 7. April erlebt Artur noch, dass seine Tochter Stefanie zur Ländrätin des Landkreises Sigmaringen gewählt wird und stirbt dann am späten Abend dieses Tages.

 

 

Vita

Geboren und aufgewachsen ist Artur Angele im kleinen Dorf Alberweiler (heute Gemeinde Schemmerhofen, Kreis Biberach), wo sein Vater Käser war.

Nach der Volksschule ging er in Biberach auf das Gymnasium (Standort am heutigen Ochsenhauser Hof). Auf dem täglichen 10-km-Weg mit dem Fahrrad begleitete ihn Hermann Wax (der Autor der "Etymologie des Schwäbischen"). 2 Jahre besuchte Artur das Kolleg in Wurzach.

Er durchlief eine Notarausbildung in den Notariaten Tannheim und Biberach.

Seine berufliche Laufbahn brachte ihn dann zur AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) in Biberach in der er verschiedene Positionen innehatte und schliesslich das Amt des Geschäftsführeres ausübte.

Artur Angele ist ein über das berufliche hinaus vielfältig engagierter Bürger.

Von 1975 bis 1994 ist er Gemeinderat der Stadt Biberach, mehrere Jahre davon Stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Von 1970 bis 1985 ist Artur Angele Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

Bis 1972 ist er Junge Union Kreisvorsitzender.

Er ist Mitgründer der Abendrealschulen in Oberschwaben und ist auch im Landesverband aktiv.

Er ist einige Jahre im Elternbeirat der Realschule Biberach.

Er ist Mitgründer der Aktion "Essen auf Rädern" in Biberach und viele Jahre deren Vorsitzender. Längst im Rentenalter macht er noch deren Verteilpläne.

Lange Jahre ist er Vorsitzender des Fördervereins der Sankt Martin Chorknaben.

 

 

Angele-Sippe:

Schon Mitte der 1950er Jahre, also mit etwa zwanzig Jahren, arbeitet Artur aktiv bei der Angele-Sippe mit und wird Sippenrat, was er bis zu seinem Tode ist. Er ist der jüngste und auch der langjährigste Sippenrat in der Geschichte der Angele-Sippe.

Ihm ist ein besonderes Anliegen, auch die jüngeren Menschen an die Sippe heranzuführen. Er ist wichtiger Organisator der Angele-Tage und anderen Veranstaltungen der Sippe. Allzuoft arbeitet er im Hintergrund.

Er ist Assistent bei den Sippenvätern und hat ihnen zugearbeitet, für sie vorbereitet und recherchiert und ausgeführt. Dabei kommen ihm seine vielen Kontakte und Vernetzungen zugute.

Es ist nicht seine Art sich in den Vordergrund zu drängen. Im Stillen leistet er ein enormes Arbeitspensum für die Sippe.

Als 1998, am Vortag des 50. Angele-Tages, der Sippenvater Josef (Ringschnait) plötzlich erkrankt, übernimmt Artur nahtlos die Leitung des Angele-Tages und führt souverän durch den Tag.

1999 wird Artur zum 6. Sippenvater der Angele-Sippe gewählt. Er vertieft die Beziehung zu den ungarischen Angeli, erweitert den Kontakt zu den Angele in der Schweiz und bindet diese in den Sippenrat ein, er strukturiert das Sippenarchiv.

2005 feiert die Sippe 600 Jahre der Ersterwähnung des Namens Angele (Angelin). Für die Festschrift verfasst Artur die meisten Artikel, ihm gelingt es, dass der Landrat des Kreises Biberach, Peter Schneider, zum Jubiläumssippentag kommt und dass Dr. Diemer, der langjährige Kreisarchivdirektor, den Festvortrag hält.

Trotz seiner fortschreitenden Parkinson-Krankheit bleibt Artur für die Sippe engagiert. Im Jahre 2010 sieht er jedoch den Moment für gekommen, das Amt des Sippenvaters in jüngere Hände zu geben. Er bleibt Sippenrat, bringt seinen Erfahrungsschatz bis zuletzt in die Sippenarbeit ein.

 

Angele Ahnenstamm: Galmutshöfen Ast IIIa
I3748



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