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"Sippe Angele 1405-1998"

(Verfasser Josef Angele, 5. Sippenvater)

An Hand unseres in 50 Jahren entstandenen Sippenarchives und der durchgehend erforschten 23 Ahnenstämme mit bis zu 18 Generationen konnte dieses Buch auf 542 Seiten mit Texten, Ahnenschemas und 261 Laserfotos zusammengestellt werden. Dank der reichen beim Hospital Biberach erhaltenen Überlieferung gelang es sogar 4 Ahnenstämme bis vor 1500 ins Ursiedlungsgebiet ins Risstal nördlich von Biberach zurückzuverfolgen.

Für die 29 Kapitel des Buches ergab sich eine inhaltlich bedingte Dreiteilung:

1. Teil: Aus der Gründungszeit der Sippe (Kapitel 1, 21 Seiten)

2. Teil: Älteste Urkunden von dem Angele-Ursiedlungsgebiet, Belehnungsvorgänge, Namensdeutung, Wappenführung, genealogische Darstellungsformen usw. (Kapitel 2-10,30 Seiten)

3.Teil: Texte, Dokumente, Fotos, Streuungsschemas und Ahnentafeln von allen erfaßten Ahnenstämmen mit Ästen (Kapitel 11 -27, 464 Seiten), fernen Kapitel 28: Schulpartnerschaft Kalocsa (Ungarn) - Ummendorf und Kapitel 29: Ortsregister.

Zu danken ist Herrn Claus W. Hoffmann, Oberbürgermeister a. D., für das Geleitwort, sowie Sippenrat Franz Wöhrle und Tochter Christiane, Enkelin des 3. Sippenvaters, für die computergespeicherten Schreibarbeiten. Ein besonderer Dank gilt den Basen und Vettern, welche für die Dokumentation ihrer Ahnenstämme Lebens- und Firmenbeschreibungen sowie Familienfotos von früheren und jetzigen Generationen zur Verfügung stellten.

Zum 50. Jubiläums-Sippentag am 20. September 1998 wurden vom Loseblatt-Original 5 buchgebundene Sammeldokumentationen mit allen Ahnenstämmen unter dem Titel "Sippe Angele 1405-1998" gefertigt.

1 Exemplar für das Kreisarchiv beim Landratsamt Biberach als Dank für die häufige Inanspruchnahme der dortigen Mikrofilme und Fiches,

1 Exemplar für den "Verein für Familien- und Wappenkunde Württemberg und Baden" in Stuttgart, wo auch unsere jährlich erscheinenden Mitteilungsblätter der Sippe archiviert sind,

1 Exemplar für die Stadtbibliothek Biberach,

1 Exemplar für die Stadtbibliothek Laupheim und

1 Exemplar für das Sippenarchiv.

Mit dieser nahezu 6 Jahrhunderte überbrückenden Dokumentation hat jetzt auch unsere Sippe eine umfassende Darstellung ihrer Generationenketten mit über 3000 derzeit lebenden Sippenangehörigen.

Vorgestellt wurde das Buch "Sippe Angele 1405-1998" beim Jubiläums-Sippentag im Jahre 1998.

Es gibt Überlegungen, das Material zu überarbeiten und zu ergänzen.

Es soll dann auf CD-ROM veröffentlicht werden, eventuell auch in einer gedruckten Version.

 

Schwäbische Zeitung zum Buch der Sippe

Schwäbische Zeitung Biberach 19. September 1998

Buch über 600 Jahre Familiengeschichte

RINGSCHNAIT- Pünktlich zum 50. Jubiläumssippentag am Sonntag in der Festhalle Fischbach präsentiert Sippenvater Josef Angele sein Buch "Sippe Angele 1405-1998".

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Schattmann

"Zehn Jahre Arbeit" habe das Sippenbuch gekostet, sagt Josef Angele, Heimat- und Ahnenforscher und ehemaliger Ortsvorsteher Ringschnaits. Zehn Jahre lang streifte der 77jährige durch den Blätterwald der Bibliotheken und Kreisarchive, vertiefte sich in Ratsprotokolle und Kirchenbücher, verglich Namen, Geburts- und Sterbedaten und ordnete das in 50 Jahren entstandene Sippenarchiv aus 2000 Familienstammblättern genealogisch neu. Entstanden ist das 542-Seiten-Werk, das in einer Zusammenstellung über sechs Jahrhunderte alle durchgehend erforschten 23 Angele-Ahnenstämme mit bis zu 18 Generationen enthält. Jeweils zugehörige, verkürzte Ahnenschemas, 261 Laserfotos sowie Lebens- und Firmenbeschreibungen illustrieren das Buch.

Über 3000 derzeit lebende Sippenangehörige sind mit Vornamen, Geburtsjahr und Wohnort in den Ahnenschemas aufgeführt. Ob alle miteinander verwandt sind? "Um die 23 Ahnenstämme zu verbinden, fehlen uns Zwischenglieder", sagt Angele. Man könne aber fast sicher sagen, daß alle in der Welt lebenden Angele-Ahnen aus den Weilern von Rißhöfen bei Warthausen stammen.

Angele hat die 29 Kapitel seines Buches in drei Teile untergliedert. Zunächst berichtet er aus der Gründungszeit der Sippe, folgend von den ältesten Urkunden, Wappen und Namensdeutung. Aktenkundig (im Spitalarchiv) wird der erste Angele anno 1415 in Biberach, als Stadtamtmann Hans Gräter in einem Streit zwischen den beiden Webern Konrad Wicher und Hans Angele wegen einer Haustüre zugunsten Angeles schlichten mußte. Über sechs Jahrhunderte wechselten die Schreibweisen von Angele, Angeli, Angelin bis zu Angele in Berlin. Der Name "Angele" ist ein gewachsener Bauern-Übername, hat weder mit dem Volksstamm der Angeln noch mit "Engel", am wenigsten aber mit dem Fischerwerkzeug "Angel" zu tun. Das Geschlecht gehörte zu den ältesten des oberschwäbischen Bauernadels. Zugleich erläutert Angele alte Fachausdrücke: So waren "Beisitzer" besitzlose Einwohner, das "Umgeld" Wein- und Biersteuer, der "Vierer" kein Ruderboot, sondern das oberste Gemeindegremium.

Ausführlich werden 15 Ahnenstämme mit Stammbäumen behandelt. Die bisherigen 240 Einzeldokumentationen über die Ahnenstämme, ebenfalls von Angele verfaßt, wurden gekürzt und eingegliedert. Der Schulpartnerschaft der Grund-, Haupt- und Werkrealschule Ummendorf mit Kalocsa, durch die Sippe in Tschasartet vermittelt, widmet Angele ein ExtraKapitel - am Sippentag empfängt der Sippenvater über 50 Ungarn zu Besuch in Fischbach. Und mit Hilfe des Ortsregisters kann jeder Angele, der den Namen seines (Groß-)Vaters kennt, seine Vorfahren finden.

"Es ist wie eine Sucht, ich will Leute in den Stamm einbinden, so wie ein Jäger einen schönen Hirsch erlegen will", reflektiert Angele über den Grund seines Schaffens.

 



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