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Die Sippe auf Reisen

Schon kurz nach der Sippengründung werden Reisen unternommen, zu einer Zeit, als das Reisen noch nicht so einfach war wie heutzutage. Es werden Angele besucht, die vor Generationen aus der oberschwäbischen Heimat ausgewandert waren. Nachfolgend werden ein paar Beispiele solcher Reisen erwähnt.


Am 6. Mai 1952 fährt die Sippe zu Basen und Vettern in die Schweiz nach St. Gallen. Für viele ist es die erste Auslandsreise nach dem Krieg. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Aber schon an der Grenze kommt es zu einem nicht geplanten Aufenthalt, als jeder an der Grenze seinen Passierschein selbst beantragen muß. Ganz erstaunt sind die Grenzbeamten als in einer Reihe mehr als 50 Personen mit dem gleichen Namen Angele stehen und glauben, wir wollten sie auf den Arm nehmen. Der Sachverhalt kann rasch geklärt werden. In St. Gallen ist nicht nur Angeletag, sondern auch Jahrmarkt, für uns eine neue nicht mehr bekannte Welt. Die Schweizer Angele sind aufmerksame Gastgeber. Für alle aus Deutschland ist es ein unvergeßliches Erlebnis.


Zum 30. Angeletag 1978 sind wir Gäste bei den Schweizer Angele in Sankt Gallen, 240 Angele treffen sich dort.
Weil der Bräuhaussaal in Ummendorf umgebaut wird, gehen wir in den Jahren 1978 bis 1987 mit den Angeletagen auswärts nach Biberach,  Eschach und Berg bei Ravensburg, Bettighofen und Meersburg. Zwischendurch laden wir zu kleinen Sippentagen in Rot und München.


Die sächsischen Angelé möchten uns die Kleinode in Sachsen zeigen. Gerne folgt die Sippe der Einladung vom 8. bis 11. Mai 1997. Dr. Hans- Peter und seine Frau Dr. Eva Angelé erwarten uns in Weimar. Sie zeigen uns die schönsten Kulturdenkmäler, geleiten uns nach Oßmannstedt, wo wir das Hofgut und das Grab des Biberacher Dichters Christoph Martin Wieland besichtigen. Wir lassen uns Leipzig und das zauberhafte Dresden mit ihren wertvollen Kunstschätzen zeigen. Wir gehen an die Elbe, besichtigen Schloß Pillnitz und das Jagdschloß Moritzburg. Im nördlichsten Weinanbaugebiet Sachsens lassen wir uns die Weinprobe munden. Auf dem Heimweg schauen wir uns noch in Bamberg um.


Gernot und Gisela laden uns ein, wir sollen ins „Land der Franken fahren“. Vom Bahnhof Obernburg fahren wir in den Odenwald nach Erbach. Vetter Ludwig und seine Frau zeigen uns das Städtchen. Wir besuchen das Wasserschloß Mespelbrunn im Spessart Über die Spessarthöhen und durchs Maintal erreichen wir Miltenberg. Im ältesten Gasthof Deutschlands, im „Riesen“ speisen wir zu Mittag. Am 3. Tag besichtigen wir in Aschaffenburg das Schloß Johannisberg, die Stiftsbasilika und das Pompeanum. Im Regional-Express gehts zurück.


Genau so herzlich verlaufen die Besuche bei unseren Freunden, den Angeli in Südungarn. Seit 1989 treffen wir uns jährlich zu Besuch und Gegenbesuch. Viele treffen sich auch zwischendurch privat zu Familienfesten oder bei Urlaubsaufenthalten.Ungarnfahrten sind immer eindrucksvolle Reisen. Wir werden dort mit großer Herzlichkeit empfangen und mit überwältigender Gastfreundschaft überschüttet. Unsere ganze Hochachtung gilt unseren „neuen“ Sippenbasen und -vettern dafür, wie sie seit Jahrzehnten ihre Schicksale meistern und zollen ihnen Respekt, wie sie uns selbstlos betreuen.