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Die Sippenväter

Am 24.12.1962 verstarb Bürgermeister a.D. Josef Angele und am 27.1.1964 Medizinalrat Dr. Julius Angele. Die Sippe verlor zwei markante Persönlichkeiten, die die Sippengemeinschaft mitbegründet hatten und die von den Nazi’s ihrer Ämter enthoben worden waren.

Kurz vor dem 19. Sippentag starb unser 1. Sippenvater Pfarrer a.D. Albert Angele am 1.9.1967 im 91. Lebensjahr. Er war der Mitbegründer und Förderer der Sippe sowie Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Ummendorf. Von seinen Arbeiten in der Sippenforschung zehren wir noch heute. Sein Nachfolger wurde Pfarrer i.R. Johannes Angele aus Bonlanden. Er konnte nur kurze Zeit für die Sippe wirken. Am 7.10.1968 verstarb er.

Zum neuen und 3. Sippenvater berief der Sippenrat den wohl intimsten Kenner der Sippe, den bisherigen Schriftführer und Kassier  Fritz Angele. Vetter Fritz war Herz und Seele der Sippe, unterstützt von seiner Frau Emilie und seinen Kindern. Er war Vorbild und unermüdlich für die Sippe tätig. Dies führte dazu, dass seine Tochter Helene und ihr Mann Franz Wöhrle die Aufgaben von Vetter Fritz vor 20 Jahren weitgehend übernahmen und heute noch fortführen.

Bei der Vorbereitung des 22. Angele-Tages stand uns der Saal des Bräuhauses nicht mehr zur Verfügung. Aus nahe liegenden Gründen war der Saal zu Fremdenzimmern umgebaut worden. Die Einladung für diesen Sippentag und die zwei folgenden erfolgte deshalb in den Saal des Kolpinghauses in Biberach. Zum 25. Jubiläum des Sippentages konnten wir wieder nach Ummendorf in die Festhalle. Der Chronist dieses Sippentages vermeldet 400 Besucher. Im Sippenblatt Nr. 28 wird die Frage aufgeworfen, ob die Sippentage nicht an unterschiedlichen Orten stattfinden könnten. Der Sippenrat trug dieser Fragestellung Rechnung und berief den 30. Sippentag nach St. Georgen bei St. Gallen ein. 240 Sippenangehörige waren gekommen. 

Der 32. Sippentag wurde nach Eschach bei Ravensburg einberufen. Anlaß für die Ortswahl war der 100. Geburtstag des Sippenrats Josef Angele, der bis zur Amtsenthebung durch die Nazis Bürgermeister dieser Gemeinde war und die ihn durch  Benennung einer Straße besonders ehrte.

Der 33. Sippentag in Meersburg und der 34. Sippentag in Berg bei Ravensburg ist bei den damaligen Teilnehmern in zwiespältiger Erinnerung. In Meersburg war das Lokal für eine solche Veranstaltung nicht geeignet und für den Nachmittag war für Interessierte eine Fahrt zur Insel Mainau angeboten mit der Folge, dass der Nachmittag für die Sippe mangels Teilnahme gelaufen war.

Nach Zwischenstationen in Bettighofen (1983) und Eschach (1984) wurde der 37. Sippentag wieder in Ummendorf gefeiert. Wenige Wochen nach diesem Sippentag schockte uns die Nachricht, dass unser Sippenvater Fritz am 5.11.1985 verstorben ist. Er war und ist immer noch Vorbild, geprägt von Mitmenschlichkeit und einer tiefen Verbundenheit mit den Angehörigen der Sippe.

Ein weiterer Schicksalsschlag für die Sippe war die Nachricht, dass Vetter Dr. Karl-Heinz Angelé aus Überlingen am 14.1.1986 plötzlich verstorben ist. Er war ein engagierter Sippenrat und Chronist; ein großer Verlust für die Sippe.

Als Nachfolger von Vetter Fritz berief der Sippenrat den Mitbegründer der Sippe, Dr. med. Josef Angele aus Laupheim, zum 4. Sippenvater. Er war Initiator und Herausgeber des Buches „Worte an die Sippe“. Nach nur 2 Jahren im Amt des Sippenvaters bat Vetter Dr. Josef, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Am 40. Angele-Tag am 2.10.1988 im kath. Gemeindehaus in Ummendorf verabschiedete er sich und übergab das Amt des Sippenvaters an Vetter Josef aus Ringschnait.

Der nunmehr 5. Sippenvater setzte die von seinen Vorgängern begonnene Sippenforschung mit großem Einsatz weiter. Er war es, der 23 Ahnenstämme mit Verästelungen und Zweigen erarbeitete und ca. 250 Dokumentationen für interessierte Sippenangehörige erstellte unter tätiger Mithilfe von Vetter Franz Wöhrle, der die Schreibarbeiten ausführte. Für den Sippenvater tragisch war, dass er unmittelbar vor dem Juliläums-Sippentag schwer erkrankte und das Krankenhaus aufsuchen musste. Es war ihm nicht mehr vergönnt, den von ihm erstellten Sammelband „Sippe Angele 1405 bis 1998“ der Versammlung selbst vorzustellen und zu erläutern. Landrat Schneider kam zum Sippentag und richtete ein beeindruckendes Grußwort an die Anwesenden. Am Nachmittag hielt Oberbürgermeister a.D. Claus-Wilhelm Hoffmann aus Biberach mit großer Eloquenz den Festvortrag. Immer wieder stellte er Verbindungen  zwischen früher und jetzt her und machte nachhaltig deutlich, dass wir die Verhältnisse der Gegenwart nur dann richtig begreifen, wenn wir uns mit den Verhältnissen der Vergangenheit beschäftigen. Vetter Josef aus Gospoldhofen spielte meisterhaft mit der  Trompete, teilweise begleitet von seiner Tochter Mirjam und den Sängern des Ravensburger Doppelquartetts.


Bedingt durch die schwere Erkrankung gab Vetter Josef zum 51. Sippentag sein Amt als Sippenvater auf. Zu seinem Nachfolger berufen wurde als 6. Sippenvater der bisherige Sippenrat Artur Angele aus Biberach-Rissegg.

Seit seiner schweren Erkrankung im Jahre 1998 hatte sich unser Ehrensippenvater Josef nicht mehr richtig erholt. Im 85. Lebensjahr nahm ihn unser Herrgott am 19.6.2004 zu sich. Eine große Trauergemeinde, darunter viele Basen und Vettern, nahm von ihm Abschied.

Ein großes Anliegen des Sippenrats war, die Kontakte zu den schweizerischen Sippenangehörigen zu intensivieren. In Gesprächen mit den Vettern Carlo, Peter und Roland schälte sich der Gedanke heraus, neben dem bisherigen Sippentag für die Schweiz einen regionalen Sippentag anzubieten. Zwischenzeitlich konnte der 3. Sippentag mit gutem Erfolg durchgeführt werden. Vetter Carlo wurde außerdem in den Sippenrat berufen.



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