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aus der Schwäbischen Zeitung vom31.07.1999:

Zum Tode von Walter Angele

Bedeutende Akzente gesetzt

BIBERACH - Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb Walter Angele im Alter von 77 Jahren. Zahlreiche Freunde aus fast ganz Deutschland geleiteten ihn zur letzten Ruhe.

Vielen Biberachtern war Angele als Reha-Berater und langjähriger Leiter des Arbeitsamts bekannt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges gründete sich ein Motorrad-Sportclub, der sich 1950 mit dem entstehenden Automobil- und Motorsportclub Biberach verband. Walter Angele organisierte in dieser Zeit Orientierungsfahrten und Rallyes, aus denen die, "Schwere Schwäbische Geländefahrt" entstand. In den 70er Jahren wurden dann unter seiner Leitung die Moto-Cross-Veranstaltungen mit internationalem Niveau In Boflitz durchgeführt, die Tausende von Zuschauern anlockten.

In dieser Zeit stieg Angele in leitende Gremien des Motorradsports auf. 1967 wurde er zum Motorrad-Referenten des ADAC Württemberg ernannt. lm Jahre 1971 folgte die Berufung in die OMK (Oberste Motorsportkommission von Deutschland) und von 1982 an gehörte er der FIM/CMS (Weltverband) als Mitglied an. Von der FIM wurde er jahrelang, häufig als Präsident, in der Jury von Moto-Cross-Weltmeisterschaftsläufen eingesetzt. Seit 1992 bis Beginn seiner Krankheit war er Lehrreferent der OMK/DMSB. Er wurde zum Ehrenmitglied der FIM/CMS ernannt.

Bei vielen internationalen Veranstaltungen war Angele Leiter der deutschen Delegation. Sein umfassendes Fachwissen und seine Erfahrung brachten ihm hohes Ansehen in allen Gremien. Große Verdienste hat er sich ebenfalls erworben bei der Eingliederung der ostdeutschen Motorsportverbände nach der Wiedervereinigung. Sein Rat und seine Hilfe wurden immer geschätzt.

Er hat im internationalen Motorradsport viel geleistet und bedeutende Akzente gesetzt.

 

 



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